Logo Zeitgeschichte Museum und KZ-Gedenkstätte Ebensee

Filme

Folgende Filme thematisieren Inhalte der Dauerausstellung bzw. der Geschichte des Konzentrationslagers und wurden vom Zeitgeschichte Museum produziert:

Einführungsfilm

Geschichte – Gedächtnis – Gegenwart: Zeitgeschichte Museum & KZ-Gedenkstätte Ebensee
Eine Einführung zu Zeitgeschichte Museum und KZ-Gedenkstätte Ebensee

Einführungsfilm jetzt auf YouTube ansehen

Der Kurzfilm entstand 2009 und versteht sich als Angebot für BesucherInnen des Zeitgeschichte Museums Ebensee, das in den Ausstellungsbesuch thematisch und atmosphärisch einführt. Schwerpunkt ist eine allgemeine Einführung zu den Themen der Ausstellung. Der Geschichtsort Ebensee wird dabei unter dem Gesichtspunkt der politischen Geschichte Österreichs (1. Republik, Februar 1934) einerseits und der NS-Geschichte (Konzentrationslager) andererseits beleuchtet.

Länge: ca. 7 min.
Förderer: BMUKK Abt. Museen
Text: Andreas Schmoller
Sprecherin: Evelyn Ritt
Kamera, Produktion: Philipp Bruckschlögl
Auf unserer Website abrufbar und im Seminarraum des Museums über Leinwand als Einstieg zum Museumsbesuch zu sehen.

„Ich habe überlebt“

Der Zeitzeuge Ladislaus Zuk (Überlebender der KZ-Lager Ausschwitz, Mauthausen und Ebensee) erzählt seine Lebensgeschichte
Länge: 35 min.

Wege nach Ebensee

Die Geschichte des Ladislaus Zuk

Zur Person

Herr Zuk, 1919 in Warschau geboren, wurde 1940 wegen Beteiligung am polnischen Widerstand von der Gestapo verhaftet. Drei Jahre Gefängnis als politisch Verfolgter gingen der Deportation in die Konzentrationslager Auschwitz, Mauthausen und Ebensee voraus. Mit der Befreiung am 6. Mai 1945 begann sein „Leben nach dem Überleben“. Es sollte, weit von seiner Heimat Polen entfernt, in Ebensee stattfinden. Fast 50 Jahre später wurde das von einer Wohnsiedlung verbaute KZ-Gelände zur Stätte seines Wirkens als Zeitzeuge.

Zum Film

 

„Wege nach Ebensee“ lässt den Menschen Ladislaus Zuk sein Leben vor der Kamera erzählen. Der Film gibt Antwort auf die häufig gestellte Frage: „Wie gelingt es einem KZ Überlebenden das Trauma der Haft gerade an dem Ort zu überwinden, an dem die Entmenschlichung durch seine Peiniger stattgefunden hat?“

„Wege nach Ebensee“ würdigt eine außergewöhnliche Lebensgeschichte und wirft zugleich Schlaglichter auf die Geschichte eines Ortes.

Zu den Filmemachern

Andreas Schmoller (Idee, Produktionsleitung, Interviews und Beratung) ist Historiker und Museumspädagoge. Seit 2000 im Zeitgeschichte Museum tätig, arbeitet er seit Jahren mit Ladislaus Zuk zusammen und betreut Schulklassen, die den Zeitzeugen persönlich treffen.

Philipp Bruckschlögl (Regie, Kamera, Ton, Schnitt, Grafik und Authoring) ist Musiker und Filmemacher in Bad Ischl. Er lernte Herrn Zuk 2007 kennen und begab sich mit diesem Film auf für ihn neues Terrain. Resultat der Zusammenarbeit ist ein Filmporträt, das durchaus zwischen Dokumentar- und Kunstfilm angesiedelt werden muss.

Die DVD

"Wege nach Ebensee" ist käuflich als DVD erwerblich. Zum Preis von € 15,- ist der Film im Zeitgeschichte Museum Ebensee und im Kino Ebensee erhältlich.

Die Förderer

Die Produktion kam durch eine finanzielle Förderung im Rahmen des Innovationstopfes 2008 der Kulturplattform Oberösterreich zu Stande.

Ein Film von Andreas Schmoller und Philipp Bruckschlögl, 2009.
Produktion: Zeitgeschichte Museum Ebensee und Treehouse Studio
Länge: 64 min.
nähere Informationen zum Film:

Weitere Filme:

„Ich habe meine Pflicht getan“ – Zeitzeugen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus erzählen
Ein Film von Max Stelzhammer, 1988
Eine vom Zeitgeschichte Museum editierte Fassung enthält Berichte der ZeitzeugInnen der Widerstandsgruppe im Salzkammergut: Franz Kain, Alois Straubinger, Karl Gitzoller, Marianne Feldhammer, Resi Pesendorfer, Maria Plieseis
Länge: 30 min.