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 VORTRAG [1]: Utopie Demokratie - Über (un-)eingelöste Versprechen 1918/2018

Zum Republiksjubiläum rief Dr.in Tamara Ehs in ihrem Vortrag am 26.9.2018 im ZME demokratische Utopien jener Umbruchsjahre in Erinnerung. „Utopien” beschreiben das Möglichkeitsdenken für eine bessere Welt, an der durch die „Österreichische Revolution” (wie Otto Bauer die Ereignisse bewertete) praktisch gearbeitet werden konnte. Die damals diskutierten und teilweise mit der Kelsen-Verfassung und den Reformen etwa im Arbeits- und Sozialbereich auch umgesetzten Ideen hinsichtlich Demokratie, Wahlrecht und sozialer Gleichheit als Voraussetzung der Freiheit hielten weitere Versprechen, für manche aber auch Ängste bereit, die uns heute noch immer beziehungsweise neuerlich beschäftigen.

    

Dr.in Tamara Ehs im ZME/ Foto: ZME

 

 

 

Am 12. November 2018 jährt sich die Gründung der Republik Österreich zum 100. Mal. Dieses Jubiläum nimmt das Zeitgeschichte Museum zum Anlass, sich krisenhaften Ereignissen der Ersten Republik (1918-1934) in vier Vorträgen zu widmen. Schauspieler Oliver Karbus ruft in einer Lesung den vertriebenen Literaten Hans Sahl in Erinnerung und liest einige seiner besten Erzählungen.

Herbstprogramm 2018