Logo Zeitgeschichte Museum und KZ-Gedenkstätte Ebensee

Im Zeitgeschichte Museum Ebensee, wird ab 27.06.2018 die Wanderausstellung

200 Jahre Karl Marx ...die Welt verändern

zu sehen sein.

 

Die Ausstellung gibt in 21 Roll-Ups einen Einblick in das "Phänomen" Marx und seine Zeit

und regt zur Beschäftigung mit den Themen, Gedanken und Theorien von Karl Marx an.

Die Ausstellung enstand in Zusammenarbeit der Johannes Kepler Universität Linz,

dem Institut für Angewandte Entwicklungspolitik und der Universität Wien, sowie mit

Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

                                     

 

Das Gedenkreferat hält in diesem Jahr die österreichische Schriftstellerin und langjährige Auslandskorrespondentin des ORF Dr.in Susanne Scholl.

Foto: Johannes Zinner

 

Ein großer oberösterreichischer Literat und Chronist ist tot.

Walter Pilar war im Zuge seiner akribischen Recherchen oft im Archiv des Zeitgeschichte Museums zu Gast. Wir erinnern uns gerne an seine legendären Literaturlesungen und impulsive Art zu diskutieren.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Das Team des ZME

 

Totenmesse für Walter Pilar: Samstag, 20. Jänner um 18:30 Pfarrkirche Ebensee

Anstelle von Kranz-und Blumenspenden wurde das Zeitgeschichte Museum Ebensee unterstützt.
Wir danken allen Spendern und Spenderinnen.

 

 

 

Günther Androsch stellte am 6.12.2017 seinen dokumentarischen Roman, mit Bezug zum Salzkammergut im ZME vor.

 

 

 

Die vollständige Ausbeutung der Arbeitskraft der Gefangenen stand im KZ Ebensee im Vordergrund. Dies spiegelt sich im Krankenrevier des KZ Ebensee wider. Dr. Wolfgang Quatember und Mag. Nina Höllinger thematisierten in ihrem Vortrag am 29.11.2017 im ZME den Aufbau des Reviers, die Aufnahme, medizinische Versorgung, Krankheiten und Personal des Krankenreviers.

 
Foto: USHMM

 

Im KZ Dachau wurden hunderte von Gefangenen Opfer medizinischer Experimente z.B.: bei Versuchen mit Meerwasser, Unterdruck, Unterkühlung oder Malaria. Referentin Dr. Andrea Riedle, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung der KZ Gedenkstätte Dachau, widmete sich am 15. November bei einem Vortrag im ZME diesen Medizinverbrechen.

 

 
Fotos: KZ Gedenkstätte Dachau und ZME                          

 

Mit der flächendeckenden Errichtung staatlicher NS-Gesundheitsämter wurden die Weichen für die rassenhygienische Erfassung und Selektierung der Bevölkerung gestellt. Referent Dr. Josef Goldberger vom OÖ. Landesarchiv thematisierte am 18. Oktober im Zeitgeschiche Museum die umfangreichen Maßnahmen und die Verwaltungsstruktur in Oberdonau.

Dr. Josef Goldberger im ZME

Das Zeitgeschichte Museum widmet sich im Herbst 2017 mit vier Vorträgen und einer Wanderausstellung dem Thema "Medizin im Nationalsozialismus".

AUSSTELLUNG: Der Krieg gegen die „Minderwertigen“ - Zur Geschichte der NS-Medizin in Wien

Die Ausstellung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes bietet einen Überblick über die NS-Medizin zwischen 1938 und 1945. Anhand einzelner Kapitel wie „Kindereuthanasie“ oder medizinische Versuche durch NS-Mediziner lassen sich komplizierte Sachverhalte sowie Hintergründe und Folgen der NS-Medizinverbrechen vermitteln. Als zusätzliches Angebot ist die Ausstellung auch für Schulklassen geeignet.
26. September - 22. Dezember 2017

   

VORTRAG [1]  Gesundheit, „Volk” und „Rasse”. Die Rolle der Medizin im Nationalsozialismus
Dr. Herwig Czech bot im ersten Vortrag am 28. September 2017 einen umfassenden Überblick über Medizin und Biopolitik im Nationalsozialismus. Der Vortragende widmet sich in seiner Forschungstätigkeit seit langem diesem Thema und ist an der Medizinischen Universität Wien (OE Ethik, Sammlungen und Geschichte der Medizin) tätig.

Dr. Herwig Czech

Weitere Veranstaltungen im Herbstprogramm 2017

Bundeskanzler Christian Kern besuchte am 24. August 2017 gemeinsam mit Landesrätin Birgit Gerstorfer die KZ-Gedenkstätte und legte einen Kranz zum Gedenken an die Opfer nieder.

Besonders beeindruckt zeigte sich der Bundeskanzler vom Namensdenkmal für die Opfer. Er betonte, wie wichtig das Gedenken an die Opfer sei, weshalb ihm der Besuch der Gedenkstätte ein persönliches Anliegen war.

 

Die 72. Internationale Befreiungsfeier fand am 6.5.2017 unter großer Beteiligung von internationalen Delegationen statt. Der österreichische Schriftsteller Robert Menasse hielt ein beeindruckendes Gedenkreferat, in welchem er ein „geeintes nachnationales Europa als Schutz vor nationalistischen Wiedergängern“ einforderte.  Die Überlebenden Izchak Rosenbaum, Andrew Sternberg oder Leszek Polkowski besuchten ebenfalls die Feierlichkeiten, die von Jugendlichen aus Polen und Österreich mitgestaltet wurden. Den Abschluss der Gedenkfeier bildete die feierliche Enthüllung eines Gedenksteins für Wladyslaw Zuk durch sein Witwe.

Alle Reden sowie der Film zur Befreiungsfeier können ab sofort online abgerufen werden.

  

Reden 2017

Sprechstück Gymnasium Diozoese Eisenstadt

Zur Bildergalerie

Film zur Befreiungsfeier 2017 (Länge: ca. 30 Minuten)